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Neuigkeit vom 26. Juli 2011


27. AIK-Symposium: zum 60. Geburtstag von Professor Rudi Studer


Ende Juli hat zum 27. Mal das Symposium des AIK stattgefunden, des Fördervereins des AIFB am KIT. Die Tagung war zugleich eine Festveranstaltung zu Ehren des 60. Geburtstags von Rudi Studer, der seit 1989 Professor am KIT ist.

Mehr als 170 Teilnehmer zählte das Symposium. Unter den Besuchern waren neben vielen der über 50 Doktoranden, die Professor Studer über die Jahre betreute, auch zahlreiche seiner internationalen und deutschen Weggefährten.

Professor Hartmut Schmeck, Sprecher der Leitung des Instituts für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB), eröffnete die Veranstaltung. Grußworte sprachen Margret Mergen, Erste Bürgermeisterin von Karlsruhe, Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus, Vorsitzender des Kuratoriums des Forschungszentrums Informatik (FZI), Dr. Peter Fritz, Vizepräsident des KIT, Professor Clemens Puppe, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Professor Christof Weinhardt, Direktor am Karlsruhe Service Research Institute, und Professor York Sure, Vorsitzender des AIK und Präsident des Leibniz Instituts für Sozialwissenschaften GESIS.

Das wissenschaftliche Programm bestand aus vier Vorträgen. Professor Erich Neuhold von der Universiät Wien, Doktorvater des Geehrten, umriss die Entwicklung der vergangenen vier Jahrzehnte in der Forschung im Bereich Dateninteroperabilität und verortete damit Studers Forschungsarbeit.

Professor Dieter Fensel von der Universität Innsbruck, einst der erste, der seine Dissertation bei Professor Studer verteidigt hatte, stellte eine Festschrift vor: „Foundations for the Web of Information and Services“. In 17 Beiträgen skizzieren Spitzenforscher und ehemalige Doktoranden des Geehrten den derzeitigen Stand des Forschungsgebietes, das Professor Studer entscheidend mit aufzubauen half.

Professor Mark Musen von der Universität Stanford ehrte die Ergebnisse von Professor Studer und seiner Arbeitsgruppe. Zugleich zeigte er auf, wo seiner Ansicht nach die größten offenen Fragen lauern: in der Erfassung dynamischen Wissens und Methoden zur automatisierten Lösung von Problemen.

Dr. Richard Benjamins von der spanischen Telefonica mahnte an, wie sich die exzellenten Ergebnisse der Forschung in Europa nur bedingt in wirtschaftlichen Erfolgen neiderschlügen. Er stellte das KIT mit dem FZI und Startups wie Ontoprise als positives und in Europa viel zu selten vorkommendes Gegenbeispiel dar und rief dazu auf, die Rahmenbedingungen in Europa weiter zu Gunsten einer besseren wirtschaftlichen Verwertung der hervorragenden europäischen Forschungsergebnisse umzugestalten und eine bessere Atmosphäre für Startups zuschaffen.

red, 25.07.2011 (Quelle)



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