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Thema3930

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Weiterentwicklung des dezentral gesteuerten Routings eines modularen Sorters zur Effizienzsteigerung auf großen Layouts

Alexander Maximilian Werling


Informationen zur Arbeit

Abschlussarbeitstyp: Bachelor
Betreuer: Marlon BraunHartmut Schmeck
Forschungsgruppe: Effiziente Algorithmen
Partner: Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme
Archivierungsnummer: 3930
Abschlussarbeitsstatus: Abgeschlossen
Beginn: 15. Januar 2015
Abgabe: 15. April 2015

Weitere Informationen

Der GridSorter ist ein dezentral gesteuerter Sorter im Bereich der Intralogistik. Diese Arbeit beschäftigt sich mit Möglichkeiten die Routensuche des Sortieralgorithmus auf großen Layouts zu verbessern. Dieser soll dabei in dem Sinne verbessert werden, dass der Gesamtdurchsatz gesteigert und das Nachrichtenaufkommen zur Steuerung des Algorithmus reduziert wird. Bei Simulationen des derzeit genutzten Algorithmus werden Beobachtungen gemacht, die einen negativen Einfluss auf den Gesamtdurchsatz haben könnten. Es werden hierzu verschiedene Ansätze vorgestellt, die zu einer Verbesserung führen könnten. Diese werden anhand von Kriterien bewertet. Aufgrund dieses Vergleichs werden zwei der Ansätze mithilfe der Simulationssoftware Anylogic umgesetzt. Der erste zur Umsetzung ausgewählte Ansatz erzwingt kürzeste Routen der Ladungsträger beim Sortierprozess. Der zweite Ansatz teilt die Routensuche in sequentielle Abschnitte ein, indem variable Zwischenziele auf kürzesten Wegen gesetzt werden. Die ausgewählten Ansätze werden implementiert und anschließend auf verschiedenen Layouts simuliert. Der Fokus dieser Arbeit liegt in einer Verbesserung des Routings auf großen Layouts. Die Simulationsergebnisse zeigen jedoch, dass die umgesetzten Methoden auch auf einem kleinen Layout zu besseren Ergebnissen führen können. Dies ist der Fall, wenn das System eine sehr geringe Auslastung aufweist. Bei einer höheren Auslastung liefert der Ausgangsalgorithmus bei kleinen Layouts die besten Durchsätze. Die umgesetzten Methoden liefern bei den Simulationen auf großen Layouts unter allen untersuchten Bedingungen die besten Ergebnisse. Die umgesetzten Ansätze ,,Erzwingen kürzester Wege” und ,,Setzen variabler Zwischenziele auf kürzesten Wegen” erreichen dabei teilweise fast den doppelten Durchsatz des Ausgangsalgorithmus. Statistische Tests belegen, dass die gezeigten unterschiedlichen Simulationsergebnisse der verschiedenen Methoden signifikant sind.

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