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Thema4003

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Integration von ProLog-Modulen in eine MicroService-Architektur



Informationen zur Arbeit

Abschlussarbeitstyp: Bachelor, Master, Diplom
Betreuer: Sascha Alpers
Forschungsgruppe: Betriebliche Informationssysteme

Archivierungsnummer: 4003
Abschlussarbeitsstatus: Offen
Beginn: unbekannt
Abgabe: unbekannt

Weitere Informationen

MicroService-Architekturen sind ein Ansatz, um große Systeme als Sammlung vieler kleiner Dienste zu entwickeln. Jeder Dienst in der Architektur läuft unabhängig von den anderen Diensten und hat ebenfalls seine eigenen Daten. Die Kommunikation mit anderen Diensten ist leichtgewichtig und findet beispielsweise über HTTP oder HTTPS statt. Typischerweise wird die Entwicklung und der Betrieb eines MicroService-Dienstes von einem Team verantwortet, welches alle benötigten Fähigkeiten (Experten für Anwendungslogik, Datenbank, Deployment) bündelt. Es ist dabei durchaus möglich, einen Dienst mit PHP, einen anderen mit Java und einen Dritten mit C# zu entwickeln.

MicroService-Architekturen sind auch für Werkzeuge zur Modellierung und Analyse von Geschäftsprozessen geeignet (Alpers, Becker, Oberweis, Schuster 2015). Eine Chance der Architektur besteht auch darin Programme anzubinden, die bereits lange existieren.

Im Rahmen der Abschlussarbeit sollen Programme zur Analyse von Geschäftsprozessmodellen in eine MicroService-Architektur integriert werden. Die Programme wurden mit ProLog erstellt. Die ProLog-Programme sollen dabei nicht portiert, sondern in ihrer ursprünglichen Gestalt ausgeführt werden. Es ist jedoch notwendig, Eingangsdaten (wie z. B. Petri-Netze) in das gewünschte Format zu transferieren und Ausgangsdaten (wie z. B. Analyseergebnisse) für die Verarbeitung in anderen Diensten entsprechend zu transformieren. Das Prinzip, alte Programme (in Sprachen wie ProLog) in einer modernen Architektur weiterverwenden zu können, ist über das konkrete Anwendungsbeispiel hinaus interessant. Anhand des Anwendungsbeispiels sollen daher auch der Integrationsaufwand einerseits und der Betriebsaufwand andererseits betrachtet werden.