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Presseinfo100415

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Green Software - IT-gestütztes Nachhaltigkeitsmanagement


Gemeinsame Presseinformation des Instituts AIFB und des Vereins AIK e.V.


25. AIK-Symposium präsentiert wissenschaftliche Ansätze und praktische Lösungen

Karlsruhe, 15. April 2010 - "In Zukunft wird Software zur Unternehmenssteuerung nicht nur harte betriebswirtschaftliche Kennzahlen bereitstellen, sondern auch Faktoren wie Umweltschutz, Energieeffizienz und soziale Aspekte in Geschäftsprozessen berücksichtigen." Diese Überzeugung vertritt Professor Dr. Andreas Oberweis vom Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Neuartige Informationssysteme für nachhaltiges Wirtschaften - Green Software genannt - bilden laut Oberweis die Grundlage, Ökonomie, Ökologie, Verbraucherwünsche und gesellschaftliche Verantwortung in Einklang zu bringen. Der Karlsruher Wirtschaftsinformatiker richtet mit seiner Forschungsgruppe am Institut AIFB und am FZI Forschungszentrum Informatik das

25. AIK-Symposium "Green Software - IT-gestütztes Nachhaltigkeitsmanagement"

am Freitag, den 30. April 2010 ab 14.00 Uhr

im Renaissance Karlsruhe Hotel, Mendelssohnplatz, Karlsruhe

aus, bei dem Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung die Potenziale IT-gestützten Nachhaltigkeitsmanagements erläutern, Für und Wider zur Diskussion stellen und wissenschaftliche Ansätze und Anwendungslösungen aus der Praxis präsentieren. Die Veranstaltung wendet sich an Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, sozialen Einrichtungen und öffentlichen Verwaltungen. Sie ist für alle Interessierten offen. Das genaue Programm und das Anmeldungsformular sind im Internet bereitgestellt unter: http://www.aifb.kit.edu/web/25._AIK-Symposium

Motivation zur Nachhaltigkeit sind einerseits die weltweiten Bestrebungen, den Raubbau an der Natur zu stoppen, die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien, die Wünsche ökologisch orientierter Kunden und die Möglichkeit von Kosteneinsparungen. Lag der Fokus im IKT-Bereich in Bezug auf Nachhaltigkeit bislang auf der umwelt- und ressourcenschonenden Nutzung von Informationstechnik über deren gesamten Lebenszyklus hinweg - zusammengefasst unter dem Begriff Green IT so integriert Green Software jetzt ökologische und soziale Aspekte als gleichberechtigte Kennzahlen zur nachhaltigen Gestaltung und Ausführung von Geschäftsprozessen aller Art. Nach Meinung der Experten kann IT-gestütztes Nachhaltigkeitsmanagement Geschäftsprozesse in fast allen Industrien und Branchen hinsichtlich Umweltschutz und Ressourceneffizienz verbessern. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen aus der Softwarebranche bietet sich hierdurch die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen für ihre Kunden entsprechend zu gestalten oder neue Geschäftsfelder zu erschließen. Schließlich bieten die neuen Systeme für nachhaltiges Unternehmensmanagement Firmen die Chance, sich deutlich sichtbar ökonomisch-ökologisch-sozial auf dem globalen Markt zu positionieren und sich gleichzeitig durch intelligentes Ressourcenmanagement und zufriedene Kunden wirtschaftliche Vorteile zu sichern. Prof. Dr. York Sure, Vorsitzender des AIK e.V., sieht spannende Zukunftspotenziale für softwareunterstütztes nachhaltiges Unternehmensmanagement: "Green Software wird zunehmend an Bedeutung gewinnen, weil sie Gewinn für alle bringt - sowohl unter ökologischen als auch unter ökonomischen Gesichtspunkten". Um Green Software einem breiten Anwenderspektrum zugänglich zu machen, haben die KATE - Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung, Stuttgart, das FZI Forschungszentrum Informatik und die KTC - Karlsruhe Technology Consulting GmbH (mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg) die Green Software Community ins Leben gerufen. Diese Kommunikationsplattform dient insbesondere dem Erfahrungsaustausch zwischen Anwendern und Entwicklern von Green Software-Produkten und ist unter http://www.green-software.org/ im Internet zu finden.

Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich zur kostenlosen Teilnahme am 25. AIK-Symposium "Green Software - IT-gestütztes Nachhaltigkeitsmanagement" eingeladen.


Weitere Informationen

Ansprechpartner für Interviews:
Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
http://www.aifb.kit.edu/

Professor Dr. Andreas Oberweis
Tel.: + 49 721 608-4516
E-Mail: andreas.oberweis(at)kit.edu

Ralf Trunko
Tel.: +49 721 9654-648
E-Mail: trunko(at)fzi.de

Für die Presse:
Vera Münch
PR+TEXTE
Telefon: + 49 5121 82613
Mobil: + 49 171 3825545
E-Mail: info(at)vera-muench.de

Anmeldungen:
Sekretariat Professor Oberweis
Frau Michaela Fischer
Institut AIFB
Tel. +49 721 608-4512
Fax: +49 721 608-4548
E-Mail: sekretariat.oberweis(at)aifb.uni-karlsruhe.de


Über den Verein AIK e.V.

Der Verein "Angewandte Informatik Karlsruhe e.V." (AIK) ist ein Forum für einen lebendigen Gedankenaustausch zwischen Lehre, Forschung und Wirtschaft zu Themen der Informatik sowie der Informations- und Kommunikationstechnologien in ihren innovativen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Er fördert als organisatorische Basis ein intensives Miteinander von Wirtschaft und Hochschulen. In halbjährlich stattfindenden Symposien greift der AIK e.V. aktuelle Themen der Informatik auf. Namhafte Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft stellen in Vorträgen neue Entwicklungen vor. In fachlicher Diskussion werden die Themen sowohl aus der Sicht der Wissenschaft, als auch der Sicht der Wirtschaft betrachtet und diskutiert. Der Verein wurde 1996 von Absolventen und Mitarbeitern des Instituts für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Karlsruhe (TH) gegründet. Er ist dem Institut AIFB eng verbunden. http://www.aik-ev.de/


Über das Institut AIFB

Das Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) ist das Informatik-Institut der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften im KIT - Karlsruher Institut für Technologie, das aus der Fusion von Universität Karlsruhe (TH) und Forschungszentrum Karlsruhe entstanden ist. Es qualifiziert junge Menschen für Führungspositionen in Wissenschaft und Wirtschaft - durch eine grundlegende Informatik-Ausbildung, die maßgeschneidert zum gewählten Studiengang passt. Im Mittelpunkt der Forschung am Institut AIFB stehen die Weiterentwicklung und praktische Anwendung von Analyse- und Modellierungsmethoden der Informatik. Ziel ist, zuverlässige dauerhaft beherrschbare und vertrauenswürdige Informatiksysteme zu schaffen, die sich flexibel an die Aufgaben anpassen, die sie ausführen sollen. Die Hauptarbeitsfelder der Forschungsgruppen sind Betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme, Effiziente Algorithmen und Organic Computing, Wissensmanagement und Semantic Web, Komplexitätsmanagement, Services Computing, sowie Software- und Systems Engineering. http://www.aifb.kit.edu/


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